Szczecin jest otwarty

Stettin, Stettin, wir
Mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket der Deutschen Bahn können bis zu 5 abenteuerlustige Ausflügler einen wunderbaren Tag in der ehemaligen Hauptstadt der preußischen Provinz Pommern und heutigen Hauptstadt der Woiwodschaft Westpommern verbringen, auf den Spuren der polnischen und deutschen Geschichte wandeln, und sogar die Busse und Straßenbahnen der Stadt nutzen - und das für ganze 26 Euro! Pandas fahren kostenlos mit.

Abenteuerlustige Ausflügler
Los geht es an einem der Berliner Bahnhöfe Lichterfelde-Ost, Südkreuz, Potsdamer Platz, Hauptbahnhof (hier z.B. ab 10:31 Uhr) oder Gesundbrunnen mit dem Regionalexpress in Richtung Stralsund, der den abenteuerlustigen Ausflügler nach einer Stunde in Angermünde absetzt, wo dieser in die Regionalbahn nach Szczecin-Główny umsteigt. Eine weitere Stunde lang fährt man durch die um diese Jahreszeit neongrüne und rapsgelbe Uckermark, vorbei an kleinen Dörfern mit längst zugemauerten Bahnhofsgebäuden und violett blühendem Flieder rechts und links der Gleise.

Unspektakulär erfolgt der Grenzübertritt ins neue Schengen-Land Polen, in Szczecin-Gumience wechselt das Zugpersonal, und schon ist man an der Endhaltestelle Szcecin-Główny angekommen, nur zwei Stunden nachdem man in Berlin aufgebrochen war.

Hauptbahnhof Stettin
Hier könnte man nun in eine der rot-weißen Straßenbahnen (oder auch in eine der gelben, Zwillinge der Berliner Tram) einsteigen, die man mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket nutzen darf:

Empfehlenswert ist es aber, stattdessen der städtischen Wanderroute zu folgen, einer roten, unterbrochenen Linie, welche den Besucher auf einem 7 km langen Weg, am Hauptbahnhof beginnend und endend, an allen sehenswürdigen Plätzen und Gebäuden der Stadt vorbeiführt. Was man auf diesem Spaziergang alles zu sehen bekommt und warum die rote Linie mich fast zur Verzweiflung trieb, dazu mehr in weiteren Stettin-Beiträgen.
Lorelei - Mai 15, 23:20
